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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Präsident Trump drängt vor den Zwischenwahlen auf wirtschaftliche Impulse, was zu Unsicherheit an den Märkten führt. Seine Nominierung des hawkischen Kevin Warsh als Fed-Vorsitzenden führte zu einem starken Dollar und einem Ausverkauf von Rohstoffen, aber fiskalpolitische Maßnahmen wie Steuersenkungen und Ausgaben könnten den „Devaluation Trade” gegenüber dem Dollar wieder anfachen. Der Schweizer Franken steht unter Aufwärtsdruck, da Anleger angesichts der Sorgen um die US-Verschuldung und eine mögliche Währungsabwertung nach sicheren Häfen suchen.
Bitcoin ist am Wochenende deutlich gefallen und sank unter 80.000 US-Dollar, um mit 75.555 US-Dollar auf Bitstamp den niedrigsten Stand seit April 2025 zu erreichen. Die Kryptowährung hat seit ihrem Rekordhoch von über 126.000 US-Dollar im November etwa 40 % verloren und ist seit Jahresbeginn um etwa 10 % gefallen. Trotz dieses jüngsten Rückgangs behält Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen US-Dollar seine dominante Marktposition, gefolgt von Ethereum und Tether. Die Gesamtmarktkapitalisierung der Kryptowährungen liegt laut CoinMarketCap bei fast 2,7 Billionen US-Dollar.
Große Technologieunternehmen wie Google und Meta profitieren trotz der Einführung von Richtlinien zur Moderation von Inhalten durch Werbeeinnahmen von KI-generierten Fake News und Falschinformationen. Der Artikel enthüllt, dass ein erheblicher Teil ihrer Werbeeinnahmen aus betrügerischen Inhalten stammt, wobei interne Berichte darauf hindeuten, dass Meta Milliarden aus solchen Quellen verdient hat. Experten kritisieren Plattformalgorithmen, die eher auf Interaktion als auf Genauigkeit optimiert sind, während die Schweiz regulatorische Maßnahmen in Betracht zieht, um Plattformen für das Risiko von Falschinformationen zur Verantwortung zu ziehen.
Eine Studie von Allianz Trade zeigt, dass künstliche Intelligenz eine Welle von Unternehmensbetrug beschleunigt, wobei sich die Schäden vervielfachen. Betrugsmethoden wie Fake-President-Scams und Bestellbetrug werden durch KI-Tools immer raffinierter, wodurch die Täuschung glaubwürdiger wird. Experten betonen, dass menschliche Mitarbeiter nach wie vor eine Schwachstelle darstellen, und empfehlen verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
UBS plant Berichten zufolge eine weitere große Entlassungswelle als Teil ihres Integrationsprozesses nach der Notübernahme der Credit Suisse vor fast drei Jahren. Die Entlassungen werden voraussichtlich vor allem ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse in den Bereichen IT, Backoffice und Operations betreffen, wobei allein in der Schweiz mit rund 3.000 Stellenstreichungen gerechnet wird. Die Bank strebt an, ihre Belegschaft von rund 115.000 auf 80.000 Mitarbeiter zu reduzieren und Kosteneinsparungen in Höhe von 12 Milliarden Schweizer Franken zu erzielen. Darüber hinaus plant CEO Sergio Ermotti Berichten zufolge, im April 2027 in den Ruhestand zu treten, wobei mehrere interne Kandidaten als potenzielle Nachfolger in Betracht gezogen werden.
Die hohe Staatsverschuldung Frankreichs gibt Deutschland Anlass zu großer Sorge, da sie zu vermehrten Zahlungsausfällen bei deutschen Unternehmen wie Lakal, höheren Kosten für Warenkreditversicherungen und steigenden Kreditzinsen in der gesamten Eurozone aufgrund politischer Instabilität und Verstößen gegen die EU-Schuldenregeln führt.
Der Goldpreis erlebte nach Erreichen eines Rekordhochs von über 5.500 US-Dollar pro Unze eine starke Korrektur. Analysen deuten darauf hin, dass weitere Rückgänge möglich sind, wenn der neue Fed-Vorsitzende Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme und glaubwürdige Referenzen im Kampf gegen die Inflation vorweisen kann. Historische Muster zeigen, dass Gold in der Regel nach einer deutlichen Überschreitung seines 200-Tage-Durchschnitts wieder nachgibt. Geopolitische Spannungen und Käufe durch Zentralbanken stützen den Goldpreis weiterhin, aber eine mögliche Entspannung dieser Faktoren könnte zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen.
Ein neues italienisches Haushaltsgesetz sieht Steuergutschriften für den Kauf von Maschinen aus EU-/EWR-Ländern vor, schließt jedoch die Schweiz aus, wodurch Schweizer Exporte im Wert von rund einer Milliarde Franken gefährdet sind. Der Schweizer Industrieverband Swissmem arbeitet mit den Behörden zusammen, um Änderungen zu erreichen, und verweist dabei auf zunehmende protektionistische Tendenzen in Europa und mögliche Produktionsverlagerungen nach Deutschland.
Der Artikel beschreibt die jährlichen Kosten der Bargeldbearbeitung in der Schweiz und zitiert eine Studie der Schweizerischen Nationalbank, die die Ausgaben auf 640 bis 880 Millionen Franken schätzt. Außerdem wird die bevorstehende Abstimmung über die Verankerung des Bargeldes in der Verfassung diskutiert.
Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank die Zinssätze trotz der Besorgnis über die Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar bei 2,0 % belassen wird. Während die Inflation mit 1,9 % unter Kontrolle ist, gibt die Aufwertung des Euro auf über 1,20 USD zum ersten Mal seit 2021 Anlass zur Sorge hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der Exporte und des Inflationsdrucks. Die EZB-Vertreter beobachten die Situation, rechnen jedoch nicht mit unmittelbaren Änderungen der Geldpolitik, sodass Zinserhöhungen erst Mitte 2027 zu erwarten sind.

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